"In Search of the perfect Loop" - Video von Marcus Sies (Fly Focus), der Wurf-Master Christoper Rownes mit der Kamera begleitet hat. Tolle Wurfimpressionen!
IN SEARCH OF THE PERFECT LOOP from Marcus Sies on Vimeo.
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Sonntag, 4. Dezember 2011
Lachse jetzt auch im Murg-System identifiziert
Die Meldungen über die „erfolgreiche Rückkehr der Lachse“ häufen sich. Nachdem auch unlängst in der Kinzig Lachse gesichtet wurden (siehe Post unten), meldet der Mäander e.V. (ARGE zur Verbesserung der ökologischen Verbesserung der Fließgewässer Badens), dass jetzt Lachse in das Murg-System zurückgekehrt sind.
Lachs-Milchner aus der Murg; identifiziert mittels E-Befischung (Foto: Mäander e.V)
Nach der Sichtung einer Laichgrube bei Gaggenau/Rotenfels, erfolgte eine E-Befischung – und ein Lachs-Milchner von gut 80 Zentimeter Länge konnte gekeschert werden. Doch nicht nur das. Auch Lachs-Eier wurden in einer Laichgrube entdeckt. Mehr dazu: www.maeander-baden.de
Freitag, 21. Oktober 2011
Wenn sich eine Last-Hope-Fliege als Matchwinner entpuppt - "Red Fred"
Das letzte Ansinnen, Flussbarschen mit der Fliege nachzustellen, war abermals nicht von Erfolg gekrönt. Wurscht, ich probier's wieder. Das Feuer ist noch da. Mal mit einer anderen Fliege, vielleicht. Und zwar mit einer aus meiner Streamer-Box, der ich an und für sich wenig Beachtung schenke. Er nennt sich in seiner Urform "Gra Fred" oder "Grey Fred", gebunden halt als "Red Fred".
Der "Red Fred" fischt upside-down. Seine Ähnlichkeit zum berühmten Wooly Bugger ist unübersehbar. Aber es gibt zwei wesentliche Unterschiede
Beim letzten Versuch auf Barsche wollte ich eigentlich schon von dannen schleichen. Band dann doch noch eben jenen "Red Fred" an, sozusagen als "Last-Hope-Fliege". Und, ja es war so, gleich nach den ersten Wurf hat's gefunzelt. Allerdings kein Barsch, abermals einge feiste Regenbogenforelle. Danach war dann wirklich Schluss. Das nächste Mal starte ich gleich mit dem Roten.
Kurz zur Fliege: Kommt sicherlich einem Wooly Bugger ziemlich ähnlich. Allerdings ist beim "Grey, Red oder What-ever-Fred" der Kopf etwas (mit Dubbingmaterial) ausgeformt und als Schwanzerl wirkt kein Marabou, sondern Soft Hackles. Als "Grey Fred" imitiert der Streamer vorzüglich einen Brut-/Futterfisch und funktioniert supergut. Wer mehr über diese Fliege, die an und für sich für die Salzwasserfischerei auf Meerforellen gedacht ist, wisssen will: hier eine Bindeanleitung auf http://www.globalflyfisher.com/: http://globalflyfisher.com/patterns/frede/
Ebenso viel Spaß damit - see you!
Samstag, 8. Oktober 2011
Faszination Stachelritter – oder: Den Traum-Barschen hinterher
Natürlich bietet auch der Herbst fischereilich tolle Herausforderungen. Während bei den einen Äschen jetzt stärker in den Fokus rücken, haben es mir Barsche angetan.
Um diesen Stachelrittern nachzustellen, bieten sich Stillgewässer an, aber auch Fließgewässer – vor allem Mischgewässer. So etwa „mein“ Stadtkanal. Letzten Sonntagmorgen war ich da, morgen geht’s abermals dort hin.
FliegenfischerMania letzten Sonntagmorgen in den Esslinger Stadtkanälen bei konzentrierten Streamern auf Barsch (Foto: Selbstauslöser). Zwar nahm kein Stachelritter den Streamer, dafür eine 35er Bachforelle. Ich denke, sie hat den Schreck gut überstanden...
Dass es Barsche in diesem domestizierten Gewässer gibt, ist mir bestens bekannt. Und was für welche. Allerdings so einer wie im folgenden Foti hat einen meiner Streamer noch nicht goutiert. Aber vielleicht wird es demnächst was damit…
Einer der größeren Barsche aus den Esslingern Stadtkanälen. Das Foti stammt vom letzten "Kanalabschlag".
See you!
P.S.: Yes, mein Blog ist in der letzten Zeit etwas verwaist. Aber hin und wieder gibt es Dinge, die sind wichtig und solche, die sind wichtiger. I will do my best...Sorry!!
Donnerstag, 15. September 2011
Fliegenmuster für Großforellen: T & A Bunker – Wackel-wackel, hoher Reizfaktor
Für manche Fliegenfischer(Innen) ist das Fischen mit dem Streamer so eine Sache. Ein Argument: Es komme dem Spinnfischen nahe; habe mit der eigentlichen Philosophie des Fliegenfischens nichts (mehr?) zu tun. Nun – will man beispielsweise größere Forellen (oder größere Salzwasserfische) mit der Fliegenrute überlisten, so kommt man halt nun mal nicht um Streamer umhin.
Der Gelenkstreamer T&A Bunker: Marabou dominiert; hier eine Variation mit Krautschutz am vorderen Haken eingebunden. Dieser hier hat insgesamt eine Länge von 12 Zentimeter.
Einen sicherlich interessanten Streamer hat Kelly Gallup aus Montana entwickelt, ein Streamer speziell für Großforellen – den man allerdings auch ziemlich gut auf Zander oder Hecht einsetzen kann. Der Name: T & A Bunker, einen Tandem-Streamer, also, einen, der aus zwei Teilen besteht und zwei Haken aufweist.
Foto links: Der T & A Bunker nass. Rechts: Die Fliege etwas aufgedröselt. Hier sieht man die Gelenkkonstruktion
Hält man die Fliege am Kopf und wedelt hin und her, wackelt das Schwanzteil des Streamers dynamisch, und er zeigt, was in ihm steckt. Solch ein Hin- und Hergewackele bringt in dieser Art und Weise nur ein Gelenkstreamer zustande. Die zwei Teile sind mit Monofil verbunden, genauer gesagt: mit Hardmono.
Das Hardmono ist auf dem Hakenschenkel des Vorderteils befestigt und bildet übereinander gelegt und eingebunden eine horizontale Schlaufe, die ungefähr 15 Millimeter über das Ende des Hakenbogens hinaus ragt. In der Schlaufe läuft sozusagen frei beweglich das Hakenöhr des zweiten Hakens (des Schwanzteils). Durch diese Gelenkkonstruktion kann das Hinterteil frei hin- und herwedeln und verleiht der Fliege im Wasser eine auf Fische immens reizvolle Beweglichkeit – was halt auch zum Beispiel Großforellen betört oder reizt.
Wichtig ferner: Über beide Hardmono-Stränge sind drei Perlen geschoben. Zum einen schützen sie das Monofil, zum anderen bleibt die Schlaufe beziehungsweise das Gelenk trotz Bewegungen immer erhalten. Das Binden des T & A Bunkers (Hauptmaterial: Marabou) ist nicht schwer, dauert jedoch ein wenig. Auch ist der putzig aussehende Kopf einfacher gemacht, als man vielleicht denkt (herausgezogene Stränge, Märchenwolle im V-Shape-Stil).
Eine Regenbogenforelle, nicht mal eine so große, hat nach dem etwa zehn Zentimeter langen T&A Bunker gegiert, ihn attackiert und gepackt.
Im Wasser schnurrt das Marabou natürlich gewaltig zusammen. Der Streamer imitiert (aber trotzdem) klasse einen Köderfisch oder Beutefisch. Man kann auch sehr gut variieren; sowohl was die Farben als auch die Größen anbetreffen.
Am besten man fischt den unbeschwerten Gelenkstreamer an einer Sinktip (auf Forellen 130 oder 150 Grains, auf andere Fischarten vielleicht 200 Grains Gewicht). Allerdings sollte man darauf achten, ob ein Gelenkstreamer (mit 2 Haken) an dem Gewässer, wo man fischt, auch geduldet wird.
Viel Spaß damit!
Und hier noch die Materialliste für den T & A Bunker:
Haken Schwanzteil: 8er Tiemco 105 oder 107
Bindeseide: 6/0
Körper: 2x Marabou-Strung-Federn (Palmerstil),
Oberschwinge: Marbou Strung
Gelenk: Hardmono 4,5 kg oder 9,2 kg (Tragkraft),
3 rote Glasperlen (small) über Hardmono
Haken Kopfteil: 2 er oder 4er Tiemco 8089
Glitzermaterial: Flashabou Rainbow, Kystal Flash perl
Körper: 2x Marabou-Strung-Federn (Palmerstil),
Oberschwinge: Marabou Strung
Kopf: Märchenwolle (dünne Stränge V-förmig oben und
unten und hintereinander eingebunden, etwa 12 Millimeter vor/bis
zum Hakenöhr); kreativer Scherenschnitt zum Schluss (Kopfform)
unten und hintereinander eingebunden, etwa 12 Millimeter vor/bis
zum Hakenöhr); kreativer Scherenschnitt zum Schluss (Kopfform)
Augen: Wackelaugen (5 oder 7 Millimeter), fixiert mit
Uhu 2-komponenten Epoxidharzkleber (schnelltrocknend)
Image Tags: Gelenkstreamer, Streamer auf Großforellen, Fliege für Zander, Hechtstreamer, Fliegenfischen mit dem Streamer, Fliegenfischen, Fliegenfischerblog, FliegenfischerMania
Mittwoch, 3. August 2011
Shark's Caddis: Super Köcherfliegen-Puppa-Muster - "Genial einfach, einfach genial!"
Das momentane Fischen in unseren Gefilden ist gerade alles andere als verlässlich. Immer wieder wechselnde Wasserverhältnisse aufgrund des Wetters, der Regenfronten.
Am letzten Sonntag versprach nur unser Wald- und Wiesenbach eine gewisse passable Fischerei. Der Entschluss, ein Köchenfliegenlarvenmuster als Fliege zu verwenden, entpuppte sich als folgerichtig.
Wer auf der Suche nach einem probaten Köcherfliegenlarvenmuster ist - die Shark's Caddis Larva ist ohne Einschränkungen zu empfehlen. Sie funktioniert prächtig, ist recht einfach zu binden.
Die Bindeweise von Radoslav Kiskinov, einem bulgarischen Fliegenbinder, hatte bei mir 2009 auf Anhieb begeistert ausgelöst. Erspäht damals auf http://www.globalflyfisher.com/. Übrigens mögen Forellen ebenso wie Döbel und andere Fischarte das Nymphenmuster. Die Bindeanleitung und Materialliste stehen hier (ist zwar in e, jeder einzelne Bindeschritt wird aber in einem extra Foto dargestellt): http://globalflyfisher.com/patterns/sharks-caddis-larva/
Viel Spaß beim Binden und Fischen; Thx to Radoslav and GFF!
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Am letzten Sonntag versprach nur unser Wald- und Wiesenbach eine gewisse passable Fischerei. Der Entschluss, ein Köchenfliegenlarvenmuster als Fliege zu verwenden, entpuppte sich als folgerichtig.
Immer wieder der Bringer: die Shark's Caddis Larva in der Bindeweise nach Radislav Kiskinov; ein echt klasse Köchenfliegenlarvenmuster. Ganz nach meinem Geschmack: "Genial einfach, einfach genial!".
Wer auf der Suche nach einem probaten Köcherfliegenlarvenmuster ist - die Shark's Caddis Larva ist ohne Einschränkungen zu empfehlen. Sie funktioniert prächtig, ist recht einfach zu binden.
Die Bindeweise von Radoslav Kiskinov, einem bulgarischen Fliegenbinder, hatte bei mir 2009 auf Anhieb begeistert ausgelöst. Erspäht damals auf http://www.globalflyfisher.com/. Übrigens mögen Forellen ebenso wie Döbel und andere Fischarte das Nymphenmuster. Die Bindeanleitung und Materialliste stehen hier (ist zwar in e, jeder einzelne Bindeschritt wird aber in einem extra Foto dargestellt): http://globalflyfisher.com/patterns/sharks-caddis-larva/
Viel Spaß beim Binden und Fischen; Thx to Radoslav and GFF!
Image Tags: Köcherfliege Caddis Puppa Shark's Caddis Köcherfliegenmuster Köcherfliegen Muster Fliege Köcherfliegenlarve Caddis Puppa Nymphenmuster Köcherfliege Nymphe Fliegenfischerblog FliegenfischerMania
Samstag, 16. Juli 2011
Der Gurgler – eine der besten Oberflächenfliegen, die es gibt
Hier ein sehr probater Oberflächenköder, der unwahrscheinlich wirkungsvoll sowohl im Salzwasser wie im Süßwasser seine Dienste verrichtet; sicherlich der beste seiner Art; sein Name: Gurgler. Er stammt von Jack Gartside, der in der US-Fliegenfischer-Szene seit Jahren wohl bekannt ist. Was mich an ihm – dem Gurgler – fasziniert, ist seine Einfachheit und Schlichtheit; ganz nach dem Motto: „Einfach genial, genial einfach!“
Hier und da ordnet man dieses Muster dem Typ Popper zu. Das ist aber nicht ganz richtig. Denn der Gurgler ist ein Mittelding zwischen Popper und Slider. Und man kann ihn bei entsprechender unterschiedlicher Ruten- und/oder Schnurführung zu mannigfaltigen Aktionen verleiten. Abhängig davon kann er dann als Popper oder eben als Slider eingesetzt werden. Im Süßwasser in unseren Gefilden lässt er sich trefflich zum Beispiel auf an der Wasseroberfläche raubende Rapfen, Döbel, Barsche, Zander oder Hechte verwenden.
Den Gurgler sollte man Fischen durchaus in unterschiedlichen Größen anbieten. Gartside vertritt die Auffassung, dass es beim Gurgler nicht so sehr auf die Farbe ankommt. Dieser Aspekt ist für ihn eigentlich nur dann bedeutsam, wenn es darum geht, den Köder auf oder knapp unter der Wasseroberfläche besser sehen oder verfolgen zu können. Für mich ist die Farbe weis an und für sich die Standardfarbe; hin und wieder versehen mit einer zusätzlichen Sichthilfe: entweder einem Streifen Glitzerfolie, einem Tupfer Farbe oder einem andersfarbigen Stück Foam. Wie überhaupt Foam das Material ist, das den Gurgler eigentlich ausmacht. Es ist sozusagen der tragende Kern dieses interessanten Musters, das sich wirklich einfach und schnell binden lässt.
Der Gurgler ist nicht schwer zu binden. Hier mein Favorite, mit weißem Foam. Eine Bindeanleitung gibt es auf der Webseite von Jack Gartside: http://www.jackgartside.com/step_gurgler.htm
Hier und da ordnet man dieses Muster dem Typ Popper zu. Das ist aber nicht ganz richtig. Denn der Gurgler ist ein Mittelding zwischen Popper und Slider. Und man kann ihn bei entsprechender unterschiedlicher Ruten- und/oder Schnurführung zu mannigfaltigen Aktionen verleiten. Abhängig davon kann er dann als Popper oder eben als Slider eingesetzt werden. Im Süßwasser in unseren Gefilden lässt er sich trefflich zum Beispiel auf an der Wasseroberfläche raubende Rapfen, Döbel, Barsche, Zander oder Hechte verwenden.
Den Gurgler sollte man Fischen durchaus in unterschiedlichen Größen anbieten. Gartside vertritt die Auffassung, dass es beim Gurgler nicht so sehr auf die Farbe ankommt. Dieser Aspekt ist für ihn eigentlich nur dann bedeutsam, wenn es darum geht, den Köder auf oder knapp unter der Wasseroberfläche besser sehen oder verfolgen zu können. Für mich ist die Farbe weis an und für sich die Standardfarbe; hin und wieder versehen mit einer zusätzlichen Sichthilfe: entweder einem Streifen Glitzerfolie, einem Tupfer Farbe oder einem andersfarbigen Stück Foam. Wie überhaupt Foam das Material ist, das den Gurgler eigentlich ausmacht. Es ist sozusagen der tragende Kern dieses interessanten Musters, das sich wirklich einfach und schnell binden lässt.
Materialliste
Haken: 2er bis 6er Mustad S74S SS (Saltwater)
Bindeseide: 3/0 weiß (oder Fliegenfarbe entsprechend)
Schwanz: Bucktail oder Marabou (nur wenig davon),
darüber fünf oder sechs Stränge Krystal Flash
Körper: Foam (zehn Millimeter breit; zwei Millimeter stark) segmentartig (fünf)
eingebunden; nach Rippung nach vorne klappen, ein-/abbinden und abschneiden
Rippung: Grizzly-Sattel-Hechel (Palmerstil)
Image Tags: Fliegenfischen Oberflächenfliegen The Gurgler Popper Fly Fishing Fliegenbinden Bindeanleitung Gurgler Fliegenfischerblog FliegenfischerMania
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