Etwas verspätet war er für mich, der Forellensaisonstart gestern. Dafür umso schöner, bei dem herrlichen Frühlingswetter in der Natur, nach insgesamt fünf Ködergoutierungen zweier Bachforellen und dreier Regenbogenforellen.
Schön zu erleben der Wettlauf des Knospensprießens der Vegetation am Ufersaum; schöne Wohlfühlungen insgesamt.
Forellenwasser im frühen Frühling. Freuen am Gesamtheitserlebnis Fliegenfischen. Zwei Protagonisten.
Weniger fein wieder mal miterleben zu müssen, so gegen zehn Uhr: Kommen eines Fischers, Zocken dreier Forellen (max. Entnahmemenge) in gerade mal einer halben Stunde (mit dem Spinner), an ein und derselben Fischstelle, Abdüsen und Tschüß. What a feeling - bei derartiger Forellenpuffmentalität? Nun denn, wer's braucht...
Montag, 4. April 2011
Mittwoch, 9. März 2011
Produkte abgebloggt: Fliegenrute Redington CPX 9064 (6er)
Wer eine Allroundrute fürs Fischen auf größere Forellen, Meerforellen, Barben oder auch auf Karpfen sucht, die zudem schnell ist und mit einem überdurchschnittlich guten Preis-Leistungsverhältnis aufwartet, tut gut daran, die Redington CPX 9064 ins Kalkül mit einzubeziehen.
Bei der 9064 handelt es sich um eine 4teilige 6er Rute in 9 Fuss mit viel Power, die insbesondere Streamer oder schwere Nymphen mühelos über größere Distanzen oder auch bei viel Wind ans anvisierte Ziel transportiert. Trotzdem ist sie nicht stocksteif; keine reine Wurfmaschine. Das Werfen und Fischen mit ihr macht richtig Spaß. Sie arbeitet mit einer 6er Schnur gut, verträgt aber durchaus auch eine 7er.
Knapp ein Jahr setze ich diese Rute praktisch standardmäßig vor allem bei der Fischwaid mit schweren Jig-Nymphen auf Barben ein. Und ich muss sagen: Sie hat ihre Sache immer ausgezeichnet erledigt; auch am Stillwasser etwa auf Karpfen oder am Mischgewässer mit einer 150-Grain-Sinktip auf Zander. Ende April geht es mit ihr auf Meerforellen.
Vielleicht zwischendurch einfach mal folgendes Vid anschauen, das die CPX auch in Bildern zeigt (by the way sind auch Sequenzen vom Barbendrill, aufgenommen mit dem Handy im letzten Jahr, im Vid enthalten – von einem 14jährigen Fliegenfischer – die kurz zeigen, wie die Rute im harten Drill so tut).
Hier der Direktlink: http://www.youtube.com/watch?v=5sXYYNRylRk&feature=channel_video_title
Die CPX-Linie hat die CPS-Reihe der Sage-Tochter Redington abgelöst und stellt deren Premium-Serie dar. Insgesamt gibt es 18 CPX-Modelle, auch in 2-Hand-Ausführungen. Für (einen Preis von) 349,- Euro bekommt sozusagen viel Rute mit recht hochwertigen verbauten Komponenten (Titanium-Chrom-Leitringe, hartverchromte Schlangenringe, hochwertiger Korkgriff, zusätzlichen Beschriftungen/Steckmarkierungen an allen Teilen, leichter Kohlefasereinsatz). Erhältlich ist die CPX bei Rudi Heger oder bei RH-Partnern.
Dienstag, 4. Januar 2011
Eine der besten Fliegen für die Fliegenfischerei am Stillwasser: Shipman’s Buzzer
Unser Webcast „Fliegenfischen am Stillwasser“ mit Rüdiger Kopf kommt offensichtlich gut an. (Wer den Post mit dem eingebetteten Webcast noch nicht gesehen hat oder nochmals anhören und anschauen möchte – auf das Foto ganz links oben klicken). Allerdings wurde hier und da (richtiger Weise) moniert, warum es zu den erwähnten und gezeigten Fliegen – vor allem zum Shipman’s Buzzer – keine Materialliste oder keine kurze Bindeanleitung mitgeliefert worden ist.
Na, das holen wir doch gerne nach (Demnächst kommt auch eine Bindeanleitung für den RK Area 51).
Hier die Materialliste des RK SB:
Haken: Knapek D, Größe 12-16 (oder alternativ)
Bindeseide: UNI 8/0, schwarz
Dubbing: Veniard (echtes) Seal Dubbing, schwarz (no Baby Seal!)
Ribbung: UNI Pearl Mylar, XS
Flügel: Veniard Parachute Antron, weiss
Foto links: Nach der Grundwicklung wird das Antron eingebunden, anschließend das Ribbungsmaterial. Foto rechts: Nun wird das Seal Dubbing in eine Dubbingschlaufe eingebracht (Dubbingwachs nicht vergessen) und ein Dubbingstrang hergestellt; Bindefaden nach vorn.
Foto links: Der gedubbte Strang wird nach vorn bis kurz vor das Öhr um den Haken gewunden und abgebunden. Dann das Pearl Mylar (Ribbung), in sauberen Windungen und mit jeweils etwas Abstand zwischen den Ribbungen, ebenfalls nach vorn und auch abbinden; Kopfknoten. Foto rechts: Der fertige und einsatzbereite RK Shipman’s Buzzer. (Alle Fotos/Quelle/Copyright: Rüdiger Kopf)
Erfunden hat das überaus fängige und recht bekannte Stillwasser-Muster übrigens der Engländer Dave Shipman, daher halt auch der Name der Fliege: Shipman’s Buzzer. Wer das eine oder andere Material zum Binden des SB’s in der Bindeweise nach Rüdiger Kopf benötigt, hier geht’s zum Shop von RK-Flyfishing: www.rk-flyfishing.de
Gefischt werden kann das Muster klassisch – will heißen: als Trockene (mit etwas Fliegenfett auf/im Gewässerfilm). Nach Rüdiger’s Erfahrungen „The Best“. Sowie als „Abgesoffene“, vielleicht dann in etwas kleinerer Ausführung. Oder: an einer Intermediate oder einer Sinkschnur.
Nun denn: Viel Spass und notabene Erfolg mit dem RK Shipment Buzzer! Thx to Rüdiger!
Image Tags: Fly Fishing Flyfishing Fliegenfischer-Blog FliegenfischerMania Fliegenfischen am Stillwasser Stillwater Fly Fishing Shipman's Buzzer Rüdiger Kopf
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Sonntag, 2. Januar 2011
Mehr Wonnemomente beim Fliegenfischen mit einer Sinktip (Streamertip)-Flugschnur
Oft ist es absolut evident, mit der Fliege in die unteren Etagen eines Gewässers zu kommen, eben nahe der Gewässersohle. Weil dort halt gerne die Fische stehen. Viele Wonnemomente lassen sich so erst erfahren; Fänge/Bisse eben. Dafür sind so genannte Sink- oder Streamertip wie geschaffen.
Meist ist die Sinkspitze so rund sieben bis neun Meter lang, daran schließt sich eine schwimmende „Runningline“ an. Beides ist miteinander sozusagen nahtlos verbunden; geht ineinander über. Wobei man sich notabene auch behelfen kann mit einem Sinktip-Vorfach – vielleicht sogar selbst gemacht –, das man einfach anstelle des Monofilvorfachs Loop-to-Loop-mäßig an die Schwimmende anschlauft. So hat man dann auch eine Sinktip. Und man braucht keine E-Spule (im Gepäck oder in der Watweste), auf der die Sinktip auf ihren Einsatz wartet.
Gegenüber einem reinen Sinker bietet eine Sink- oder Streamertip vor allem den Vorteil, dass man das Floating-Teil menden kann, weil es eben schwimmt (neben der Tatsache, dass die Schnur beim Fischen nützlicher Weise sichtbar ist). Wichtig wird die Menderei, wenn man zum Beispiel beim Streamerfischen schräg flussab in eine Rinne wirft und der Köder eben in dieser geraden Rinne schööön absinken soll.
Man füttert Schnur (mit der Strömung) aus bei gleichzeitigem Menden der Schnur – vielleicht von nah nach fern; mit immer mehr Schnur. Greift dann in die Schnur; diese kommt quasi hintenherum und/oder steigt auf – und in dem Moment erfolgen oft Bisse. Auch hangelt sich quasi eine Sinktip beim Einstrippen in Bodennähe entlang, bleibt beim Einholen auf Tiefe.
Im folgenden Video (vom Forellenfischen mit einem bestimmten Fliegenmuster, dem „Foxee Redd Minnow“) ist die skizzierte vorteilhafte und nutzenbringende Anbietetaktik – Menderei bei gleichzeitigem Ausbringen der Sinktip-Schnur – in mehreren Sequenzen recht anschaulich zu sehen.
Falls es mit der Viewer-Ladezeit nicht so klappt, hier der
Direktlink www.youtube.com/watch?v=kJ2jv1J7Qmw. (Vielleicht
die Viewer-Auflösung auch auf 480p umstellen).
Diese Anbietetaktik(en) erhöht/en schlichtweg den Fangerfolg. Sinktips lassen sich nicht nur in Fließgewässern, sondern auch in Stillgewässern oder beim Salzwasserfischen vorteilhaft einsetzen. Deshalb: Ohne Sink- oder Streamertip sollte man eigentlich nicht aus dem Haus.
Fast alle Schnuranbieter haben heute Sinktips im Programm. Bewährt hat sich an einer 5er oder 6er Rute eine Sinktip mit zwischen 130 und 150 Grains (Gewicht; Sinkrate so um einen Meter in etwa zehn oder 13 Sekunden). Tipp vielleicht noch: Man kann auch die Sinktip durchaus von vorn etwas kürzen. So lässt sich die Sinkrate ein Stück ein Stück weit austarieren oder anpassen, falls notwendig.
Meist ist die Sinkspitze so rund sieben bis neun Meter lang, daran schließt sich eine schwimmende „Runningline“ an. Beides ist miteinander sozusagen nahtlos verbunden; geht ineinander über. Wobei man sich notabene auch behelfen kann mit einem Sinktip-Vorfach – vielleicht sogar selbst gemacht –, das man einfach anstelle des Monofilvorfachs Loop-to-Loop-mäßig an die Schwimmende anschlauft. So hat man dann auch eine Sinktip. Und man braucht keine E-Spule (im Gepäck oder in der Watweste), auf der die Sinktip auf ihren Einsatz wartet.
Gegenüber einem reinen Sinker bietet eine Sink- oder Streamertip vor allem den Vorteil, dass man das Floating-Teil menden kann, weil es eben schwimmt (neben der Tatsache, dass die Schnur beim Fischen nützlicher Weise sichtbar ist). Wichtig wird die Menderei, wenn man zum Beispiel beim Streamerfischen schräg flussab in eine Rinne wirft und der Köder eben in dieser geraden Rinne schööön absinken soll.
Man füttert Schnur (mit der Strömung) aus bei gleichzeitigem Menden der Schnur – vielleicht von nah nach fern; mit immer mehr Schnur. Greift dann in die Schnur; diese kommt quasi hintenherum und/oder steigt auf – und in dem Moment erfolgen oft Bisse. Auch hangelt sich quasi eine Sinktip beim Einstrippen in Bodennähe entlang, bleibt beim Einholen auf Tiefe.
Im folgenden Video (vom Forellenfischen mit einem bestimmten Fliegenmuster, dem „Foxee Redd Minnow“) ist die skizzierte vorteilhafte und nutzenbringende Anbietetaktik – Menderei bei gleichzeitigem Ausbringen der Sinktip-Schnur – in mehreren Sequenzen recht anschaulich zu sehen.
Falls es mit der Viewer-Ladezeit nicht so klappt, hier der
Direktlink www.youtube.com/watch?v=kJ2jv1J7Qmw. (Vielleicht
die Viewer-Auflösung auch auf 480p umstellen).
Diese Anbietetaktik(en) erhöht/en schlichtweg den Fangerfolg. Sinktips lassen sich nicht nur in Fließgewässern, sondern auch in Stillgewässern oder beim Salzwasserfischen vorteilhaft einsetzen. Deshalb: Ohne Sink- oder Streamertip sollte man eigentlich nicht aus dem Haus.
Fast alle Schnuranbieter haben heute Sinktips im Programm. Bewährt hat sich an einer 5er oder 6er Rute eine Sinktip mit zwischen 130 und 150 Grains (Gewicht; Sinkrate so um einen Meter in etwa zehn oder 13 Sekunden). Tipp vielleicht noch: Man kann auch die Sinktip durchaus von vorn etwas kürzen. So lässt sich die Sinkrate ein Stück ein Stück weit austarieren oder anpassen, falls notwendig.
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Gönnen wir unserer Flugschnur doch öfters einfach mal eine Wellnesskur
Schwimmende Flugschnüre, egal in welcher Ausführung brauchen einfach Pflege. Wobei es eigentlich nicht darum geht, dass eine Flugschnur sozusagen propper daherkommt. Nein, Sinn und Zweck dieser Art von Behandlung oder Wellnesskur ist, dass sie wieder so richtig fit sowie voller Elan unseren Zwecken dienlich sein kann.
Tatsache ist nämlich: Je öfter wir einer Floating Line Dienste am und im Wasser abverlangen, desto mehr nagt das quasi an den Schwimmeigenschaften und der Fähigkeit zu „schießen“. Auch das Menden, ja das Werfen im Allgemeinen funktioniert schlichtweg nicht mehr so, wie es an und für sich sein sollte – und das bereits nach vielleicht nur fünfzehn intensiven Fischtagen. Gerade jetzt hat man vielleicht etwas mehr Zeit, um sich sein Getackel intensiver zu kümmern.
Also, was ist zu tun? Und was brauchen wir für diese Art von Schnur-Wellnesskur?
Das war’s. Alles in allem dauert die ganze Prozedur vielleicht gerade mal 15 Minuten. Der Vorher-Nachher-Unterschied beim Fischen ist mitunter schon recht frappierend. Einfach ausprobieren!
Tatsache ist nämlich: Je öfter wir einer Floating Line Dienste am und im Wasser abverlangen, desto mehr nagt das quasi an den Schwimmeigenschaften und der Fähigkeit zu „schießen“. Auch das Menden, ja das Werfen im Allgemeinen funktioniert schlichtweg nicht mehr so, wie es an und für sich sein sollte – und das bereits nach vielleicht nur fünfzehn intensiven Fischtagen. Gerade jetzt hat man vielleicht etwas mehr Zeit, um sich sein Getackel intensiver zu kümmern.
Links eine nagelneue Floating Line (WF-Schnur). Im rechten Bild hat die
gleiche Schnur etwa ein Jahr auf dem Buckel; kommt schon etwas "gemolken" daher.
Also, was ist zu tun? Und was brauchen wir für diese Art von Schnur-Wellnesskur?
■ Als erstes ziehen wir die Schnur von der Rolle und gönnen ihr ein wohltemperiertes, ein handwarmes Bad (in einer kleinen Wanne, einem Eimer oder was auch immer; NUR Wasser). Vielleicht so rund 15 Meter, eben die Länge, die man beim Fischen in aller Regel verwendet. Tipps hier: Man macht sich das Leben sehr leichter, wenn man zum einen die Flugschnur ohne Vorfach badet. Zum anderen sollte man darauf achten, dass man den Schnuranfang beim Abziehen der Schnur (erst einmal) aus dem Behältnis herausragen lässt, um eben ein Verwickeln oder Knoten in der Schnur möglichst zu vermeiden.
■ Anschließend nehmen wir einen Lappen oder Lumpen (aus einem alten Handtuch, T-Shirt or what ever), den wir so richtig eingeseift haben (mit handelsüblicher Seife), und waschen die Schnur damit. Das heißt, wir ziehen die Schnur Step by Step durch den eingeseiften Lappen, wobei halt – nochmals erwähnt – immer darauf zu achten ist, dass sich die Line nicht verheddert (was auch abhängig von der Größe des Behältnisses ist, das wir nutzen).
■ Dann „entseifen“ wir unsere Schnur, spülen sie einfach mit normal-kaltem Wasser ab und ziehen sie durch einen frischen Lappen, so wird sie auch trocken.
■ Nun kommt ein Flyline Dressing zu Einsatz, das unserer Schnur gut tut. Eigentlich hält die Industrie hierfür zwei verschiedene Dressings parat: auf Silikonbasis und auf Basis einer Art flüssigen Wachses. Für diesen Schritt nehmen wir wieder einen Lappen, träufeln einige Tropfen des Dressings drauf und ziehen unsere Schnur durch, tragen so das Dressing auf der Schnur auf.
■ Jetzt sind wir fast fertig. Zum Schluss spulen wir die Schnur wieder auf. Dabei verwenden wir abermals einen Lappen; ziehen die Schnur durch den selbigen, um damit Überreste des Dressings abzutragen.
Das war’s. Alles in allem dauert die ganze Prozedur vielleicht gerade mal 15 Minuten. Der Vorher-Nachher-Unterschied beim Fischen ist mitunter schon recht frappierend. Einfach ausprobieren!
Dienstag, 14. Dezember 2010
Produkte kurz abgebloggt: Traun River MicroSnap
Von Zeit zu Zeit gibt es hier ausgewählte Produktvorstellungen, -besprechungen oder auch Tests. Von Neuem und Bewährtem. Heute abgebloggt: MicroSnap oder Snaps von Traun River (Rudi Heger).
Einmal so ein Snap am Vorfach angebracht, müssen Fliegen nicht mehr mit einem Knoten befestigt werden. Sondern man klinkt die Fliege einfach in einen derartigen Snap ein. Sie gibt es in unterschiedlichen Größen und auch als fertige Tippets; also als fertiges Vorfach mit einem Snap. Kleine Snaps können auch zur Trocken- oder Nymphenfliegenfischerei genutzt werden; getestet hat sie fischfasch beim Hechtstreamern, was sehr gut funktioniert hat; schneller Fliegenwechsel. Laut Anbieter sind sie auch für die Salzwasserfischerei geeignet.
Das untenstehende Vid entstand auf der diesjährigen ANSPO-Messe in Kassel; (unterwegs hier für FLIEGENFISCHEN) auf dem Stand von Rudi Heger. Er erläutert im Vid, wie ein Streamer an einen solchen Snap angebracht wird und die Vorteile des nützlichen Helferleins für Fliegenfischer. Weitere Infos (Ausführungen, Preise etc.) finden sich auf http://www.rudiheger.eu/.
(Micro Snap ist ein Trademark)
Falls es mit dem "Aufbau" des eingebetteten Viewers länger
dauern sollte oder nicht so funktioniert; Hier der Direktlink
zum Youtube-Vid: http://bit.ly/dJSQ5B
Einmal so ein Snap am Vorfach angebracht, müssen Fliegen nicht mehr mit einem Knoten befestigt werden. Sondern man klinkt die Fliege einfach in einen derartigen Snap ein. Sie gibt es in unterschiedlichen Größen und auch als fertige Tippets; also als fertiges Vorfach mit einem Snap. Kleine Snaps können auch zur Trocken- oder Nymphenfliegenfischerei genutzt werden; getestet hat sie fischfasch beim Hechtstreamern, was sehr gut funktioniert hat; schneller Fliegenwechsel. Laut Anbieter sind sie auch für die Salzwasserfischerei geeignet.
Das untenstehende Vid entstand auf der diesjährigen ANSPO-Messe in Kassel; (unterwegs hier für FLIEGENFISCHEN) auf dem Stand von Rudi Heger. Er erläutert im Vid, wie ein Streamer an einen solchen Snap angebracht wird und die Vorteile des nützlichen Helferleins für Fliegenfischer. Weitere Infos (Ausführungen, Preise etc.) finden sich auf http://www.rudiheger.eu/.
(Micro Snap ist ein Trademark)
Falls es mit dem "Aufbau" des eingebetteten Viewers länger
dauern sollte oder nicht so funktioniert; Hier der Direktlink
zum Youtube-Vid: http://bit.ly/dJSQ5B
Montag, 13. Dezember 2010
Auf Namaycush-Saiblinge auf über 2.500 Meter - dort, wo die Luft ziemlich dünn wird (D/E)
Abstract: Fly fishing in the Alpes in Switzerland. 2.500 Meters high mountain fly fishing at the Pizol Glacier. Footage from a trip you find in the animated slideshow below.
Der Pizolgletscher in der Schweiz hat es vielen Skifahren und Snowbordern angetan. Doch dort oben kann man auch Fliegenfischen. Und zwar am Wildsee. Auf über 2.500 Meter Höhe, wo die Luft dünn wird. Hier geht die Fliegenfischerei erst am 1. August los.
Mein Fliegenfischerfreund Stephan Eckl und sein Schweizer Freund Achilles Häring waren da. Insbesondere der Namaycush-Saiblinge wegen. Und erzählen: „Man hat das Gefühl, als liege einem die Welt zu Füßen. Und diese Umgebung, schroff und eher unwirklich, aber einmalig. Die Farbe des Wassers und des Himmels, als scheint beides gleich zu verschmelzen – eine Wucht! Wenn man dann auch noch einen Namaycush fängt – ein Gefühl, man renkt sich kaum noch ein“, schwärmt Achilles.
Kaum anders Stephan: „Ich hätte nicht gedacht, welches Gänsehautfeeling einen da überkommt, wenn man dort einmal fischt und dann tatsächlich einen Namaycush überlistet. Einfach klasse so ein Fliegenfischer-Trip in die Hochalpen!“ Wie elektrisiert wirken sie, als sie ihre Erlebnisse des nicht gerade alltäglichen Fliegenfischerausflugs schildern, den sie an den Wildsee unternommen hatten - echt FliegenfischerMania. Offensichtlich können sie ob dem Erlebten nicht mehr davon lassen; wollen wieder hoch.
Aber: Es soll dann kein Tagesausflug werden, sondern sie wollen am 31. Juli rauf und dort im Zelt übernachten. Denn: Sie wollen die ersten sein, wenn die Fischersaison dort oben in der Höhe losgeht, am 1. August. Vorher macht es wohl auch keinen Sinn. Zuviel Schnee, zu kalt einfach. Der Einstieg für diese Art von Fliegenfischeraufstieg beginnt im Ort Wangs. An der Talstation der Bergbahn. Sie hievt einen auf etwas mehr als 2.200 Höhenmeter zur Pizolhütte. Von dort aus ist ein eineinhalb Stunden Fussmarsch zu absolvieren. „Das ist schon eine taffe Bergtour, die es angesichts der recht dünnen Luft in dieser Höhe durchaus in sich hat. Und man merkt auch das Gewicht des Rucksacks mit all den Sachen, die man so mitführt“, merkt Stephan an.
Doch die gewissen Strapazen des Aufstieges verflüchtigten sich bei beiden offensichtlich relativ schnell, denn: Das Wetter hat im letzten Jahr am 1. August prächtig mitgemacht und es war eine schöne Fischerei. In der Mittagszeit stach der Planet sogar. Jeder konnte einen der Namaycushs sowie eine Bachforelle überlisten, mal mit einer gezupften Nymphe, mal mit einem scharzen Cone-Head-Wooly-Bugger an der schwimmenden Flugschnur mit einem etwas längeren Vorfach (Spitze 0,16 Millimeter). Wobei beide eine 5er (9 Fuss lange) Rute in den rund vier Stunden fischten, in denen sie sich am Wildsee in der Pizolgletscherregion aufhielten.
Wieder im Quartier in der Nähe des Ortes Wangs angekommen, goutierten sie ihre „Höhenfische“ hocherfreut, fühlten sich „super“ und arbeiteten das Fliegenfischererlebnis der nicht ganz alltäglichen Art bei einer guten Flasche Wein noch recht lange an dem Abend auf...
Add Infos zum Thema:
■ Fischkarte, Informationen zum Fischen: www.fv-sarganserland.ch
■ Fünf-Seen-Tour am Pizolgletscher: http://bit.ly/eOm7sr
■ Über Namaycushs, Seesaiblinge, bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Amerikanischer_Seesaibling
Image Tags: Fliegenfischen in der Schweiz Fly Fishing in Switzerland Namaycush Saiblinge Pizol-Gletscher FliegenfischerMania Outdoor
Der Pizolgletscher in der Schweiz hat es vielen Skifahren und Snowbordern angetan. Doch dort oben kann man auch Fliegenfischen. Und zwar am Wildsee. Auf über 2.500 Meter Höhe, wo die Luft dünn wird. Hier geht die Fliegenfischerei erst am 1. August los.
Mein Fliegenfischerfreund Stephan Eckl und sein Schweizer Freund Achilles Häring waren da. Insbesondere der Namaycush-Saiblinge wegen. Und erzählen: „Man hat das Gefühl, als liege einem die Welt zu Füßen. Und diese Umgebung, schroff und eher unwirklich, aber einmalig. Die Farbe des Wassers und des Himmels, als scheint beides gleich zu verschmelzen – eine Wucht! Wenn man dann auch noch einen Namaycush fängt – ein Gefühl, man renkt sich kaum noch ein“, schwärmt Achilles.
Atemberaubende Flifi-Landschaft und zwei Namaycush-Saiblinge aus
dem Wildsee am Pizolgletscher. Die Fischlein werden dort oben keine
Riesen...(Foto: Stephan Eckl)
Eine Slideshow mit imposanten Bildern zum Post ist bei Youtube hinterlegt,
Kaum anders Stephan:
Aber: Es soll dann kein Tagesausflug werden, sondern sie wollen am 31. Juli rauf und dort im Zelt übernachten. Denn: Sie wollen die ersten sein, wenn die Fischersaison dort oben in der Höhe losgeht, am 1. August. Vorher macht es wohl auch keinen Sinn. Zuviel Schnee, zu kalt einfach. Der Einstieg für diese Art von Fliegenfischeraufstieg beginnt im Ort Wangs. An der Talstation der Bergbahn. Sie hievt einen auf etwas mehr als 2.200 Höhenmeter zur Pizolhütte. Von dort aus ist ein eineinhalb Stunden Fussmarsch zu absolvieren. „Das ist schon eine taffe Bergtour, die es angesichts der recht dünnen Luft in dieser Höhe durchaus in sich hat. Und man merkt auch das Gewicht des Rucksacks mit all den Sachen, die man so mitführt“, merkt Stephan an.
Doch die gewissen Strapazen des Aufstieges verflüchtigten sich bei beiden offensichtlich relativ schnell, denn: Das Wetter hat im letzten Jahr am 1. August prächtig mitgemacht und es war eine schöne Fischerei. In der Mittagszeit stach der Planet sogar. Jeder konnte einen der Namaycushs sowie eine Bachforelle überlisten, mal mit einer gezupften Nymphe, mal mit einem scharzen Cone-Head-Wooly-Bugger an der schwimmenden Flugschnur mit einem etwas längeren Vorfach (Spitze 0,16 Millimeter). Wobei beide eine 5er (9 Fuss lange) Rute in den rund vier Stunden fischten, in denen sie sich am Wildsee in der Pizolgletscherregion aufhielten.
Wieder im Quartier in der Nähe des Ortes Wangs angekommen, goutierten sie ihre „Höhenfische“ hocherfreut, fühlten sich „super“ und arbeiteten das Fliegenfischererlebnis der nicht ganz alltäglichen Art bei einer guten Flasche Wein noch recht lange an dem Abend auf...
Add Infos zum Thema:
■ Fischkarte, Informationen zum Fischen: www.fv-sarganserland.ch
■ Fünf-Seen-Tour am Pizolgletscher: http://bit.ly/eOm7sr
■ Über Namaycushs, Seesaiblinge, bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Amerikanischer_Seesaibling
Image Tags: Fliegenfischen in der Schweiz Fly Fishing in Switzerland Namaycush Saiblinge Pizol-Gletscher FliegenfischerMania Outdoor
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